Donnerstag, 27. November 2003
Novembergedicht
Winter


Du bist ein seltsames Wesen
ich bring mich noch um den Verstand
Ich fühl mich zu dir hingezogen
Doch heut meid ich deine Hand


Was bin ich so seltsam - selbst
weiß nicht was ich morgen noch will
Kann stundenlang in mich reinhören so
und doch ist es in mir nur still


Ein Winter kommt ein Sommer geht
Sie will mich vollkommen besitzen
Mich hat sie dadurch längst verloren
Sie spürt es - kommt ins schwitzen


Besticht mich mit allerhand Reizen
Mit Demut und Honiggesang
Wie schön das doch alles noch wäre
Der tausendste Neuanfang!


Ab heut schlaf ich wieder bei mir!


Ich frage mich seit Jahren - wieso
magst du das ertragen?



(C) Tobias Mai 2003

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Hat was!
wenn man mal bei mir berücksichtigt, dass diejenige die mich munter um den Verstand bringt eine andere ist, als die Frau welche ich gerade hinter mir lasse.

und nochwas:
"Besticht mich mit allerhand Reizen
Mit Demut und Honiggesang"
... das wäre ja wenigstens noch was gewesen

"Der tausendste Neuanfang!"
irgendwann hört man auf zu zählen ;-)

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Hat mir sehr gut gefallen!!!
Ich hoffe es sind auch Frauen-Meinungen gewünscht. Falls nicht, so darfst Du den Kommentar gerne wieder löschen.
Das Gedicht hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe ich lese noch mehr von Dir (Gedichte).

Gruß

Anja

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Frauenmeinungen...
...sind selbstverständlich ebenso gewünscht. Und gerne werde ich hier mehr veröffentlichen.

Tobias

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